ERGONOMIE

Was ist Ergonomie? Warum brauchen Sie Ergonomie?
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Was ist Ergonomie?

Hier die offizielle Definition.

Die Ergonomie (von altgriechisch ἔργον ergon, deutsch ‚Arbeit‘, ‚Werk‘ und νόμος nomos, deutsch ‚Regel‘, ‚Gesetz‘) ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit. Zuerst verwendet und definiert wurde der Begriff 1857 von Wojciech Jastrzębowski.[1] Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (Werkstück, Werkzeug, Halbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und heute meist der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Zwar fällt die physiologische Anpassung von Griffen, Stühlen etc. auch darunter, wird in der Werbung aber meist mit Ergonomie bezeichnet.

Wikipedia
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Kinder machen Ergonomie übrigens instinktiv, nur wir Erwachsenen pressen uns in unmögliche Positionen.

Was ist Ergonomie, die Zweite?

Unser Standpunkt und Leitsatz zur Ergonomie – Ergonomie ist jegliche Verbesserung am Arbeitplatz, die es dem Menschen ermöglicht, mit weniger Belastung für Körper und Geist seine Leistung zu erbringen und dabei zu schützen.

(© by Jörg Pribil 2018)

Ergonomie ist also eine Wissenschaft? Nein ist es nicht. Wir denken eher es ist ein Zusammenspiel aus den Bedürfnissen eines Mitarbeiters, seinem Umfeld, seinen Aufgaben und aus den Leitlininen seines Unternehmens in dem er tätig ist. Wir werden nie alles zu 100% umsetzen und verwirklichen können, dazu ist ein Arbeitsplatz einfach zu komplex. Für einen wirklich 100 Prozent eingerichteten Arbeitsplatz müssen zu viele Faktoren stimmen. Wir zählen einmal auf.

  1. Bürodrehstuhl
  2. Schreibtisch
  3. Bürogröße
  4. Monitor
  5. ergonomisches Zubehör für Mouse und Tastatur
  6. Fenster, Lichteinfall
  7. Beschattung
  8. künstliche Lichtquellen
  9. Lichtstärke
  10. Luft
  11. Temperatur
  12. Schadstoff und Partikelbelastung
  13. Luftfeuchtigkeit
  14. Zug und/oder Wind
  15. Akustik/Geräusche
  16. Position im Raum
  17. Greifzonen
  18. Bewegungsfreiheit
  19. andere Mitarbeiter/Kollegen
  20. Pausen und Ruhebereiche
  21. ausreichend Getränke
  22. ausreichend Bewegung
  23. Arbeitszeiten (Schichtarbeit)
  24. Platz für persönliche Gegenstände
  25. sichere Arbeitsumgebung
  26. Stress
  27. Bewegungsmangel
  28. falsche Ernährung
  29. Funktionsflächen
  30. Fluchtwege
  31. Laufwege

Sie sehen schon, das sind eine Menge Dinge, die wir als ganzheitliche Ergonomische Berater bei Ihnen vor Ort betrachten müssen. Erst wenn wir diese Faktoren analysiert haben, dann können wir gemeinsam mit Ihnen an den Stellschrauben drehen und aus diesen vielen Puzzle Stücken wieder ein Bild erstellen, dass einen guten ergonomischen Arbeitsplatz ausmacht. Mit uns kommen Sie verdammt nah an die 100 Prozent.

Warum brauchen Sie Ergonomie? Aus gesetzlicher Sicht.

Das Arbeitsschutzgesetz schreibt es jedem Unternehmer vor, sich um die Ergonomie in seinem Unternehmen zu kümmern, dies zu dokumentieren und umzusetzen.

Ergonomie ist ein wichtiger Aspekt des präventiven Arbeitsschutzes, diesen Satz finden Sie sehr oft im Internet. Und Arbeitsschutz ist nun einmal gesetzlich geregelt und für jeden Unternehmer bindend.

Arbeitsschutz ist von juristischer Bedeutung. Das gleiche gilt also auch für die Ergonomie. Mitarbeiter, die der Meinung sind, dass in ihrem Unternehmen zu wenig in die entsprechende Richtung getan wird, können sich auf verschiedene Gesetzestexte berufen. Jeder berufstätige Mensch, egal ob er im Büro, in der Fertigung oder auf der Baustelle arbeitet, hat ein Recht auf gesundheitlich unbedenkliche und ergonomische Arbeitsbedingungen.

Die gesetzlichen Regelungen finden Sie hier.

Und nun wird es schwierig. Konkrete ergonomische Angaben suchen Sie vergebens. Stattdessen gibt es verschiedene Richtlinien, an die sich der Arbeitgeber halten muss. Diese sind mit verschiedenen Toleranzen verbunden. Diese Toleranzen sind zum einem dem verschiedenem Typ Mensch und zum anderem der fortschreitenden Technik geschuldet. Das alles spricht gegen starre Regeln und Vorschriften. Sie können das bei weitem aber nicht leisten. Und nun springen wir für Sie in die Bresche. Weil wir uns jeden Tag mit dem Thema beschäftigen, können wir Sie ganzheitlich im Umsatz der Gesetze, in Ihrem Unternehmen begleiten.

Warum brauchen Sie Ergonomie? Aus menschlicher Sicht.

Für jeden Unternehmer sollte es doch eine logische Pflicht sein, die Körper und Geister seiner Mitarbeiter zu schützen.

Gelebte ganzheitliche Ergonomie für Ihre Mitarbeiter, hebt Sie als Unternehmer und Ihr Unternehmen in den nächsten Level. Ihre Mitarbeiter werden gebunden an Ihr Unternehmen. Sie leisten mehr und sind auch bereitwilliger mehr zu leisten. Sie werden weniger Krankheitstage haben. Schon alleine dieser Aspekt sollte Sie dazu bewegen unsere Beratung in Anspruch zu nehmen. Rückenschmerzen ist die häufigste Diagnose von niedergelassenen Ärzten. Etwa ein Viertel (25%) der Deutschen lässt sich jährlich deswegen behandeln. 8 Plätze dahinter sind die Wirbelsäule und Rücken in der Statistik. Wirbelsäule und Rückenprobleme machen vielen Menschen Probleme. Neben der Hauptdiagnose „Rückenschmerzen“ stellen Ärzte oft auch die Diagnose „Sonstige Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“. Insbesondere Frauen sind betroffen. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland stecken gerade in einer depressiven Episode, schätzt die Deutsche Depressionshilfe. Weit mehr haben schon einmal eine solche erlebt, oder werden noch daran erkranken. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die meisten Menschen, die Suizid begehen, leiden unter Depressionen. Statistiken zu Burn-Out-Syndrom und Depressionen sind alamierend. Psychische Erkrankungen, mittlerweile die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, umfassen ein weites Feld psychiatrischer und psychologischer Krankheiten, die zwar jeweils eigene Symptome aufweisen, sich aber krankheitsübergreifend durch anormale Gedanken, Emotionen, Verhaltensweisen oder Beziehungen zu anderen Menschen auszeichnen. All das sollte Sie bewegen, einmal über die Situation der Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen nachzudenken.